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02.12.2014 –  aus der Kategorie: rechter Niederrhein
Von: Peter Taubach und Ralf Hendrich

Schnupperangeln des ASV Löhnen

Voerde Der Angelsportverein Löhnen hat Junganglern ein Wochenende am Vereinsgewässer in Voerde ermöglicht. Willi Frosch, bekannter und erfolgreicher Angler im Friedfischen zeigte den Kindern des Angelcamps einige Tricks.

Die Nacht war nicht ganz regenfrei, aber dennoch sind die Jungen und Mädchen guter Dinge: Heute sollen noch ein paar Fische an Land gezogen werden. Der Angelsportverein Löhnen und Fishermans Partner haben den begeisterten Junganglern ein abenteuerliches Wochenende am Vereinsgewässer möglich gemacht.

Schon am Freitag begann das Angelprogramm, bei dem die Kinder erste Grundkenntnisse und Praxiserfahrungen sammeln durften. „Knotenbinden, Casting (auf eine Stelle zielen) und wie man den Köder führt“ berichtet der 12-jährige Luca über die bereits erlernte Theorie. Nachdem die ersten Grundlagen durch die etwa 12 Betreuer erklärt waren, durfte dann bis 12 Uhr nachts am Gewässer gesessen und gefischt werden. Zusätzlich gab es Stockbrot am Lagerfeuer – mehr Angelromantik geht nicht.

Stefan Eimer, einer der Betreuer an diesem Wochenende, lobt das Engagement des Vereins. Er selbst sei Mitglied in acht Angelvereinen, aber so eine Ferienfreizeit „macht einfach kein anderer Verein“. Der Organisationsaufwand, das Anwerben von Sponsoren und nicht zuletzt auch der enorme Zeitaufwand seien für viele Vereine wesentliche Gründe, auf derartige Aktivitäten zu verzichten. Aber wenn er dann das Leuchten in den Augen der Kinder sehe, wisse er, dass der Aufwand sich gelohnt hat: „Hauptsache die Kinder hatten ein schönes Wochenende.“

Die Kinder sind gerade am Gewässer und haben Theorieunterricht bei einem ganz besonderen Lehrmeister. Willi Frosch, Mitarbeiter der Firma Balzer und einer der wenigen Angler in Deutschland, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten, lässt die Kinder an seinem umfangreichen Fachwissen teilhaben. Gerade erklärt er den Nachwuchsanglern wie man einen Futterkorb richtig anbringt. Die Kinder sind ganz konzentriert bei der Sache und lauschen dem Experten. Stefan Eimer weiß „gerade am Anfang ist es wichtig, das Wissen zu vermitteln.“

Doch neben Theorie und Praxis bieten die Veranstalter den Kindern auch noch darüber hinaus ein abwechslungsreiches Wochenende. Eigens dazu war Überraschungsgast Babs Kijewski angereist.

Im Angelsport ist die junge Blondine eine der wenigen Frauen, die ganz oben mitmischen kann. „Für unsere Verhältnisse – mehr geht nicht“, weiß Stefan Eimer. „Wir haben die bekanntesten Angler aus Deutschland hier“, freut sich auch Peter Tauber, ein weiterer ASV Betreuer, über die renommierten Experten, die den Kindern an diesem Wochenende den Angelsport näherbringen wollen.

Dass das auch klappt, beweist die 7-jährige Mia mit Bravour: „Ich hab schon fünf Barsche gefangen“, verkündet sie. Gerade weil der Verein nicht jünger werde, sei die Jugendarbeit ein wichtiger Bestandteil der Vereinstätigkeit, weiß Jugendwart Karl Heinz Schmitz. Auch in diesem Jahr werden, so hofft Schmitz, wieder einige der Kinder nach dem Abenteuerwochenende in den Verein eintreten wollen.

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