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13.04.2017 –  aus der Kategorie: Verband
Von: Hanns Hönigs

Natur- und Umweltpolitik gegen den Menschen?

Das kleine 1x1 des Märchenerzählens beherrscht Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) scheinbar perfekt. Unter der Schlagzeile "Das Umweltmärchen-Ministerium" berichte Spiegel-Online am 12.04.2017 über "Fake-News" aus dem BMUB

Wenn man den Bericht (siehe hier) über die Interpretationsmöglichkeiten von Umfragen liest, kommen einem so die verschiedensten Gedanken über die Veröffentlichungen dieses Ministeriums in den letzten Monaten.

Als Angler fallen einen hier die Themen zum Bag-Limit beim Dorsch (EU-Vorgabe), aber insbesondere auch die anstehende Entscheidung zu Angelverboten in den AWZ ein. Ebenso wie bei Umfrageergebnissen gibt es auch bei wissenschaftlichen Studien (Thünen) gewisse "Deutungsspielräume" bzw. Fehlertoleranzen.

Wie groß die "Fehlertoleranzen" sind, kann man derzeit beim Dorsch vermuten: woher auch immer, der fehlende Dorschjahrgang ist plötzlich doch da. Oder wurde einfach nur schlecht gearbeitet? Warum hat man die berechtigte, und jetzt sich bewahrheitende, Kritik der Angler vor Ort nicht mit einbezogen? War das Ergebnis so gewollt? Alles Fragen, die man sich stellen sollte, kann oder muss.

Fazit: Wer die Deutungshoheit über die Umweltpolitik haben will muss entweder Märchenerzähler sein oder aber für die Wahrheit laut und deutlich einstehen.

Anmerkung: Beim Gesetzentwurf zur Strafbarkeit bei der Verbreitung von Fake-News sollte Heiko Maas (ebenfalls SPD) darauf achten, dass Meldungen aus den Ministerien bzw. von PeTA nicht eingeschlossen werden. Sonst sind unsere Gefängnisse bald überfüllt.

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