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12.09.2017 –  aus der Kategorie: Verbandsjugend
Von: Verbandsjugend

Olympic Adventure Camp

Einmal "Angeln", dafür standen die Kinder pausenlos in der Schlange

Als Kooperationspartner des Sportamtes der Stadt Düsseldorf präsentierte die Verbandsjugend im Rheinischen Fischereiverband beim Olympic Adventure Camp (OAC), den Wurfsport der Angler – das Casting. Viele Kinder nutzten die Angebote und besuchten diesen sportlichen Höhepunkt am Rhein, der seit einigen Jahren, während der Sommerferien stattfindet.

Neben angebotenen Trend- und Abenteuersportarten gab es viele weitere Mitmachaktionen und Freizeitaktivitäten zum ausprobieren. Castingsport war eines, der augenscheinlich weniger bekannten Angebote neben den olympischen Disziplinen wie Leichtathletik und Fußball. Jedoch, auf unserem großen Veranstaltungsplatz direkt vor dem Landtagsgebäude und dem auffällig ins Auge fallenden bunten Jugend-Equipment behaupteten wir uns sehr gut, gegenüber den über 50 weiteren sportlichen Angeboten und Freizeitaktivitäten. Die Kinder standen pausenlos Schlange, um einmal „zu Angeln“. Dem, versuchte die Standbesetzung immer gerecht zu werden. Selbst die kleinsten „Möchte mal Angeln“ Kinder, durften auf die ausgelegten Zielscheiben werfen. Groß war die Freude, wenn dann das Wurfgewicht durch die Luft surrte. Auch wenn nur die Hand des Kindes auf dem Griff der Angel lag und die Jugendleiter das Wurfgewicht in das Ziel führten.

Nicht nur Familienfreundlichkeit stand an den Tagen im Vordergrund, ebenfalls Inklusion wird beim OAC großgeschrieben. Der Fischereiverband hat sich dem Inklusionsgedanken verpflichtet. Viele Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung nutzten, ungeachtet Ihrer Fähigkeiten, die Möglichkeit einmal mit der Castingrute zu werfen. Speziell der Dienstag war Schwerpunkttag. An diesem Tag hatten Kinder mit Handicap Vorrang  an den Wurfangeln.

Neben dem Castingsport nutzte der Jugendvorstand die Gelegenheit das Freizeitfischen mit der Handangel vorzustellen. Informationen zu Angelvereinen, zur Fischereiprüfung und zu den Vorbereitungslehrgängen wechselten vielfach über den Tresen. Besonders freute sich der Jugendvorstand darüber, zahlreiche Gäste am Stand der Verbandsjugend begrüßen zu dürfen. Dr. Peter Beeck vom MKULNV, Reiner Gube, den Vorsitzenden des Rheinischen Fischereiverbandes, die stellvertretenden Vorsitzenden Hanns Hönigs und Frank Kleinwächter, den Schatzmeister f. Bezirkskassen Heinrich Homann, die Vorsitzende des Bezirk Rhein-Ruhr Eva Rohmann und viele weitere Freunde des Rheinischen Fischereiverbandes.

Täglicher Höhepunkt am Stand der Verbandsjugend war ein Wurf-Wettbewerb, zudem ein schöner Pokal ausgelobt wurde. Pünktlich um 17:00 Uhr fanden sich dazu viele Kinder ein, um beim Wurf auf das Ahrenbergtuch möglichst viele Punkte zu „Werfen“. Manche, kamen bereits Stunden vorher um das Zielwerfen zu trainieren. Obwohl Spiel, Sport und Spaß immer im Vordergrund standen, verließ allabendlich „ein Sieger“ stolz den Apollo Platz.

Erwähnenswert ist ein  kleiner Junge, der während des „Trainings“ besonders auffiel. Donato, so möchte ich den kleinen Jungen nennen, nahm täglich am Wurfwettbewerb teil. Er kam jeden Tag  bereits zu den Mittagsstunden, um die Würfe auf das Ahrenbertuch zu trainieren. Der Fleiß zahlte sich aus: Donato wurde Tagessieger, gewann einen Pokal und ging sichtlich stolz nach Hause. Nun gut, bis hierhin nicht außergewöhnlich. Aber Donato kam alle Tage wieder, um den  anderen Kindern zu zeigen, wie man mit der Castingrute das Ziel trifft. Das tat er auch bei weitaus älteren Kindern und Jugendlichen mit einer bewundernswerten Selbstsicherheit: „Den Faden mit dem Zeigefinger festhalten, Bügel hochmachen, zielen und bis drei zählen...“ erklärte Donato den anderen Kindern. Mir erzählte Donato, wenn er noch einmal einen Pokal gewinnt, möchte er diesen dem zweiten Sieger überlassen, weil er selber schon einen Pokal gewonnen hat.

Donato ist sechs Jahre alt!

Organisation und Durchführung des Olympic Adventure Camp ist mit viel Aufwand verbunden. Vorausplanung, täglicher Auf- und Abbau, die Nacharbeit vor allem aber die tägliche Präsenz der Ehrenamtler, um den Kindern und Jugendlichen unermüdlich das Casting zu erklären. Zeigefinger, Bügel auf...   Dafür ein großes und herzliches Dankeschön für die ehrenamtlichen Helfer Bigi, Melanie, Ben, Mark, Mauritz, Karl-Heinz, Herbert und Frank.

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