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07.11.2017 –  aus der Kategorie: Verband
Von: Armin Nemitz, Biologe des Rheinischen Fischereiverbandes von 1880 e.V.

Erstaunlicher Fang an der Kontrollstation in Buisdorf

150 Lachse - davon drei mit Telemetriesender

Lachs mit Telemetriesender

Der Lachszug in Buisdorf ist noch im vollen Gange, da werden die Mitarbeiter vom RhFV von einem erstaunlichen Fang überrascht. Unter den in Buisdorf mittlerweile 150 gefangenen Lachsen sind drei, die einen Telemetriesender aufweisen.

Zu erkennen sind die Tiere an den hauchdünnen Antennen, die aus der Körperflanke ragen. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammen diese Lachse aus einer Gruppe Smolts, die im Rahmen der Funktionsüberprüfung des Fischweg / Fischschutzkomplexes an der WKA Unkelmühle zuerst eingefangen und dann mit Sendern markiert wurden. Da auch die natürlichen Verlustraten von Smolts sehr hoch sind, ist es schon erstaunlich, dass von weniger als 500 markierten Fischen tatsächlich drei in Buisdorf zurückgefangen werden konnten. Das spricht für eine sehr schonende und behutsame Markierungsmethode und gibt damit den wissenschaftlichen Bearbeitern des Projektes unter Finn Økland vom norwegischen Naturforschungsinstitut NINA und Dr. Jost Borcherding von der Universität Köln Recht.

Um 100 % Sicherheit über die Herkunft der markierten Lachse zu erhalten, muss Finn Økland die Sender noch auslesen. Eines der Tiere konnte am Wildlachszentrum Rhein-Sieg bereits erfolgreich abgestriffen werden. Dies bestätigt, dass die Sender die Fische in ihrer Entwicklung offensichtlich nicht wesentlich beeinträchtigt haben.

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