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28.04.2009 –  aus der Kategorie: Bergischer Kreis, Verband
Von: Quelle Bergische Landzeitung

Der SFV Lindlar 1967 e.V. stellt sich vor

Ein wahres Eldorado für Angelsportfreunde bietet der Sportfischerverein Lindlar. Es geht nicht um das sagenumwobene Goldland, sondern vielmehr um einen großartig ausgestatteten Angelverein

Günter Müller

Kürtener Sülz

Den Mitgliedern stehen zahlreiche Gewässer, stehende und fließende, zur Verfügung. Von den rund 80 Vereinsmitgliedern sind 70 aktive Angler und davon wiederum 12 Jugendliche. Ihnen wird von Grund auf der Angelsport vermittelt.

 

In erster Linie geht es um den Schutz der Gewässer, den Schutz des Bestandes der Fische und den verantwortlichen Umgang mit dem Tier an sich. „Natürlich wird nicht wahllos geangelt. So etwas gibt es bei uns im Verein nicht. Wir legen großen Wert darauf, dass jeder, der bei uns das Angeln betreibt, mit sehr viel Verantwortung ausgestattet ist“, betont Vorsitzender Günter Müller: „Dazu wird und muss unsere Jugend in den Anfängen sensibilisiert werden. Zu diesem Zweck treffen sich unsere Jung-Angler regelmäßig zu Erfahrungs- und Lehraustausch. Und letztlich legt jeder seine Fischerprüfung ab. Aber nicht nur die Jugend, jeder, ob jung oder alt, trägt bei uns im Verein für waidgerechtes Angeln Verantwortung. Es gilt, insbesondere in der heutigen Zeit einen Ruf zu wahren. Schnell hat man Probleme mit den Tierschützern. Was uns aber keine Sorge bereitet.“

 

Als erfahrener Angler und seit nunmehr 30 Jahren Vorsitzender des Vereins, weiß Günter Müller, wovon er spricht. In den 41 Jahren seit der Vereinsgründung wurde alles für die Fischerei Notwendige getan. Nicht nur die Offenheit des Vereins für alle, die am Angeln Interesse haben. Auch und gerade die sechs Teichanlagen und die Fließgewässer wurden systematisch und fachgerecht angelegt und gepflegt, um den Mitgliedern eine Vielfalt an Angelmöglichkeiten zu bieten.

 

„Der Angelbezirk des Vereins, was die Fließgewässer betrifft, ist groß. Ob an der Kürtener Sülz, dem Ommerbornbach, dem Breuenbach oder dem Lennefferbach, überall besteht für die Vereinsmitglieder die Möglichkeit des Fischens. Hier trifft der Angelfreund eine absolute Vielfalt der Natur an. Nicht nur der Reichtum an Fischen, sondern auch der Genuss der herrlichen Natur des Bergischen spielt bei den Anglern eine wesentliche Rolle. Ruhe, Ausgleich zum Alltag, mit sich oder auch mit Angelsportkollegen an den Bächen und Teichen verweilen trägt zu einer inneren Ruhe und Ausgleich bei“, bestätigt Günter Müller: „Ich brauche die Ruhe und das Naturerlebnis zu meinen vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten, die mich sehr fordern." Wenn ihm dank Zeit und Ruhe ein guter Fang gelungen ist, wird dieser von seiner Frau zu Hause köstlich zubereitet.

 

Neben dem Vorstand leisten alle Mitglieder des Vereins Arbeitsstunden. Natürlich zahlt jeder seinen Jahresbeitrag aber die Arbeitsstunden sind erforderlich, damit sich der Verein aufgrund der Kostenintensität wirtschaftlich führen lässt. Und wer eben keine Arbeitsstunden leistet oder nicht leisten kann, dieser zahlt einen bestimmten festgelegten Geldbetrag.

 

„Dass Arbeitsstunden geleistet werden, ist sehr wichtig. Müssen doch die Gewässer regelmäßig gereinigt werden. Das ist sehr arbeitsintensiv. Damit die Fische in sauberen Gewässern leben und sich entwickeln können, ist die Reinheit das Gebot der Stunde“. Erläutert Günter Müller. Und was an solchen „Säuberungstagen“ alles zu Tage gefördert wird. ist unvorstellbar. Müll in seiner vielfältigsten Form.

 

Eine Besonderheit und zugleich eine Bereicherung des Vereins stellt die Zucht von Edelkrebsen dar. Der „Astacus astacus“, auch europäischer Flusskrebs genannt, ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Und gerade ihm gilt seitens des Vereins besonderer Beachtung. In Kaltenbach betreibt der Verein zwei Teichanlagen. in denen der Edelkrebs gehegt und gepflegt wird. „Diese Anlage mit den bedrohten Edelkrebsen ist wirklich eine große Bereicherung für unseren Verein, aber auch für die gesamte Gegend und die Zucht ist dazu auch noch höchst interessant. Der Edelkrebs wird artgerecht gehalten und in regelmäßigen Abständen gezählt. um festzustellen, wie er sich entwickelt und vermehrt. Fachlich zeichnen unsere Vereinsfreunde Dr. Martin Sauermann und Horst Bengelsdorf für die artgerechte Zucht der Edelkrebse“, sagt Günter Müller.

 

Natürlich freut sich der Verein über weitere Mitglieder, die Freude am Angeln haben und sich dem Lindlarer Verein anschließen wollen. Auch wenn der Verein mit seiner Mitgliederzahl und vor allem einem recht großen Jugendanteil zufrieden ist, sind weitere neue Mitglieder sehr willkommen. Denn die Angelmöglichkeiten die der Verein bietet. sind groß und der gesamte fischereiliche Ertrag, der geangelt werden darf, wird im Verlauf einer Angelsaison nicht ausgeschöpft.

 

Link: www.sfv-lindlar.de

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