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18.09.2009 –  aus der Kategorie: Bergischer Kreis, Verband
Von: ecker

Angler des Bezirks Bergischer Kreis zu Gast im NRW-Landtag

Reiner Deppe mit Anglern aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis

DÜSSELDORF – Reiner Deppe, Landtags-Abgeordneter aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und jagd- und fischereipolitischer Sprecher der CDU-Fraktion gab am 09.09.2009 den Vereinsvorsitzenden des Bezirks Bergischer Kreis die Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Reiner Deppe vertritt die Jäger und Angler in allen politischen Sachfragen im Landtag in NRW.

 

Die Angler hatten in einer zweistündigen Sitzung die Möglichkeit ihre Sorgen vorzutragen. Wichtige Themen waren z.B. die Durchlässigkeit der Bäche und Flüsse (Wanderfischprogramm), das Problem ‚Kormoran’ und die Floßfahrten auf den Flüssen im Bergischen Land. Ferner wurde auch das Thema der Zuständigkeit innerhalb der Behörden ausgiebig diskutiert. Reiner Deppe zeigte ein sehr offenes Ohr für die Angler und versetzte sich in ihre Lage.

 

Beim Thema Durchlässigkeit der Bäche und Flüsse verwies Deppe auch auf die finanzielle Situation. Man müsse hier Prioritäten setzen. Sicherlich haben bestimmte Flüsse hier den Vorzug.

 

Zum Kormoran wurde dann sehr ausgiebig diskutiert und die bereits vorhanden Maßnahmen zur Eindämmung der von ihm verursachten
Schäden in Frage gestellt. Alle Beteiligten waren darin einer Meinung, dass eine Nachbesserung erforderlich ist. Natürlich müßten auch andere Verbände in die Diskussion einbezogen werden.

 

Ein schwieriges Thema stellten die Floßfahrten auf der Wupper dar, die jährlich im September durchgeführt werden. Die Flora und die Fauna der Wupper werden durch diese Freizeitaktionen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Jahrelange Bemühungen zur Erhaltung der Natur werden so innerhalb von wenigen Stunden zerstört. Die verschiedenen Interessenvertreter müssen aufeinander zugehen, um ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen.

 

Abschließend erläuterte Reiner Deppe das Gesetzgebungsverfahren in NRW und welche Möglichkeiten man habe, Beschwerden in schriftlicher Form an den Landtag zu richten. Einigen Teilnehmern waren die Vorgehensweisen völlig unbekannt.

 

Als kleines Dankeschön für die Anhörung überreichte der Bezirksvorsitzende Dr. Hermann Neumaier Herrn Deppe einen Signalkrebs aus der Wupper (natürlich nicht lebend). Deppe bedankte sich für die konstruktive Diskussion und wünschte sich für die Zukunft weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

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